Monday, April 09, 2007

lernen indem man anderen etwas beibringt

Im Laufe des Computerkurses werden ihre Schüler sicherlich einiges lernen und manches davon auch am eigenen Computer zuhause gebrauchen können. Diese Erfahrung, dass Gelerntes auch außerhalb des Kurses angewendet werden kann ist schon mal ein guter Ansporn sich etwas Mühe zu geben. Noch mehr schmeichelt es dem Selbstbewusstsein, wenn ihre Schüler gegenüber anderen Personen, zum Beispiel Freunden oder den Eltern, als Computer- bzw. Internet-Experten auftreten können. Dieses Prinzip lässt sich auch in den schulischen Unterricht integrieren. Dazu folgende Ideen:

· An bestimmten Tagen kommen Schüler anderer Kurse zu Besuch, um sich von den Kindern des PC-Kurses über ein Thema aus dem Bereich Computer bzw. Internet informieren zu lassen.
· Kinder, die das aktuelle Kursthema bereits gut beherrschen unterstützen schwächere Mitschüler.
· Das Beste Kind einer Kursstunde darf beim darauf folgenden Kurstag den Lehrer bei seiner Arbeit unterstützen.
· In regelmäßigen Abständen findet eine offene Fragestunde statt, in der Kinder der Schule ihre Fragen zum PC stellen können. Beantwortet werden sie von Teilnehmern des PC-Kurses.
· Lehrer ohne bzw. mit wenig PC-Erfahrung erhalten von den Kindern eine kleine Einführung.
· Das Gelernte wird interessierten Eltern und Schülern beim nächsten Schulfest vorgeführt.
· Der Kurs wird in Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Lernzielen aufgeteilt. Später sollen die Gruppen das was sie gelernt haben auch ihren Mitschülern beibringen.

Kinder können durch das Vermitteln ihres Wissens an andere Personen, neben dem Spaß an der Sache, auch erfolgreicher in ihren eigenen Lernfortschritten sein, denn man kann nur etwas erklären, was man auch selbst verstanden hat. Entsprechend gut müssen solche Stunden vorbereitet werden. Dazu gehört neben dem Wissen an sich auch das Üben von Strategien, die Kindern dabei helfen ihr Wissen anderen zu vermitteln.