Tuesday, May 09, 2006

Computer auch im normalen Unterricht

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Normalerweise kommt der Computer in Schulen nur im Computerraum, oder in speziell dafür konzipierten Unterrichtsstunden zum Einsatz. In Klassenräumen, die mit einem oder mehreren PCs ausgestattet sind, lassen sich Computer aber auch in den ganz normalen Unterricht integrieren. Hier einige Beispiele dazu:

Recherche Antworten, die man im Unterricht gerade nicht finden kann, werden im Internet gesucht.

Materialien Arbeitsblätter können im PC gespeichert und bei Bedarf ausgedruckt werden.

Wochenplan Eine oder mehrere Stationen an den Computer verlegen.

Austausch Schüler tauschen Emails mit anderen Klassen aus.

Belohnung Wer seine Aufgaben beendet hat, darf noch am Computer spielen.

Lernprogramme Schwächere Schüler erhalten Förderung durch spezielle Lernsoftware.

Kunstunterricht Kleine Kunstwerke entstehen durch die kreative Nutzung von Malprogrammen.

Musikunterricht Eine Musiksoftware bzw. musikalische Seite im Internet begleitet das gemeinsame Musizieren.
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Verschönern Im Unterricht geschriebene Gedichte, Diktate, Aufsätze u.s.w. sehen ausgedruckt und mit Bildern versehen noch besser aus.
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Deutsch Kontrolle Diktate lassen sich leicht über die Rechtschreibprüfung in "Word" kontrollieren.
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Mathe Kontrolle Rechenergebnisse können mit dem WindowsXP-Taschenrechner überprüft werden.

Monday, May 08, 2006

ein Spiel zum schreiben üben mit der Tastatur

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Oft sind Kinder frustriert, wenn sie mit Word oder anderen Programmen etwas schreiben sollen, denn gerade in den ersten Schuljahren entstehen noch viele Schreibfehler, die vom Computer gnadenlos markiert werden. Im Unterricht habe ich heute eine neue Möglichkeit ausprobiert, mit deren Hilfe Schüler ganz locker und mit Spaß schreiben können. Für dieses Spiel richten Sie zunächst einen Chat-Raum nur für Ihre Klasse ein. Dies funktioniert zum Beispiel über diese Seite, auf Grundlage eines IRC Systems. Wichtig ist nur, dass alle Schüler denselben Raum-Namen eingeben.

Neben dem Raum-Namen ist die Eingabe eines Nicknamens notwendig. Hier soll jeder Schüler einen Namen verwenden, über den niemand in der Klasse erraten kann, wer sich dahinter verbirgt. Meine Idee für dieses Spiel ist nämlich, dass die Kinder durch geschickt formulierte Fragen herausfinden, welcher Schüler zu welchem Nicknamen gehört. Natürlich kann sich die Klasse auch zunächst einfach nur etwas unterhalten. Positiver Nebeneffekt: Auch Schüler, die einander sonst eher aus dem Weg gehen, kommen ins Gespräch und lernen sich besser kennen.

Als Lehrer sollten Sie zu Beginn der Unterrichtsstunde einige Regeln festlegen. Meine Vorstellungen dazu waren: keine Beleidigungen oder Kauderwelsch und niemand verrät seinen richtigen Namen. Mit etwas Kreativität lassen sich zahlreiche Abwandlungen dieser Idee entwickeln: z.B. im Chat Geschichten erfinden; sich als anderes Kind in der Klasse ausgeben; nur in englisch chatten; Quiz-Spiele u.s.w.