Friday, February 17, 2006

online Bilder malen im Internet

Ein guter Start am Anfang von Computerkursen, ist das Malen am PC. Das Programm „Paint“ ist ja in der Regel bekannt. Ähnlich leicht zu bedienende Möglichkeiten zum Malen kann man aber auch im Internet finden, zum Beispiel bei tinyimage. Eine Besonderheit dieser Seite ist, dass alle Bilder gespeichert werden und für andere Besucher sichtbar sind. Dieser Punkt ist sicherlich ein zusätzlicher Ansporn für Schüler sich anzustrengen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass die Bilder nicht sofort in der „Gallery“ verfügbar sind. Das kann eventuell etwas dauern. Aber auch so ist es interessant, sich Ergebnisse anderer Teilnehmer zu betrachten. Alle Bilder kann man auch anklicken und einfach weitermalen.

Ist ein Bild fertig, einfach auf „Go“ klicken. Dadurch wird das Werk online verfügbar, zunächst über spezielle Links für Foren bzw. zum Direktaufruf im Browser, später auch für andere Besucher in der Gallery. Nach besagtem Klick kann das Bild aber auch ganz normal mit der rechten Maustaste gespeichert werden. Malen am Computer ist immer eine gute Gelegenheit Sachen im Unterricht zu machen, die Schüler später ihren Eltern zeigen können. In diesem Fall durch den direkten Link zum Bild (aufschreiben lassen) oder als Ausdruck auf Papier.

Tuesday, February 14, 2006

Welche Probleme haben Kinder am Computer

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In meinen PC-Kursen treten bestimmte Probleme immer wieder auf. Ich möchte einige davon kurz aufzählen:

- unerwartete Hinweisfenster

Oft geschieht es, dass der Computer ein kleines Fenster mit einem Hinweis öffnet, welches sich erst dann schließt, nachdem man etwas angeklickt hat. In der Regel gibt es zwei Typen von Schülern. Die einen klicken irgendwohin, bis das Fenster weg ist und die anderen verzweifeln an der Situation, meist ohne sich das Fenster auch nur durchzulesen.

- Werbefenster

Solche Fenster öffnen sich manchmal als PopUp, wenn man etwas angeklickt hat. Die Kinder glauben, weiterhin auf der gewählten Internetseite zu surfen und wundern sich nun über diese völlig anderen Inhalte.

- Abstürze

Plötzlich reagieren Computer, Tastatur oder Maus nicht mehr. Den Umgang mit Reset-Taste bzw. „Affengriff“ (Strg+Alt+Entf) sind die Schüler aber noch nicht gewohnt. Deshalb erscheint es einigen logischer, entsprechende Computer-Bestandteile durch Schläge zum Weiterarbeiten zu ermutigen.

- Eingabefelder

Das Eingabefeld von Suchmaschinen wie google wird gern mit dem entsprechenden Browserfeld für Internet-Adressen verwechselt. Diese Verwechslung hat meist keine unmittelbar negativen Folgen, da google fast immer die entsprechende Seite an erster Stelle einsortiert.

- „Kopieren“ und „ausdrucken“

Das Wort „Kopieren“ verwechseln Kinder sehr oft mit dem Ausdrucken, weil sie die Bedeutung von Wörtern aus ihrer Alltagssprache auch in die Computer-Fachsprache übernehmen.

- Rechtschreibprüfung unter Word

Diese Funktion ist sehr nützlich, verwirrt aber Kinder regelmäßig, wenn Wörter als falsch markiert werden, welche lediglich nicht vom Programm zu identifizieren, aber dennoch richtig geschrieben sind.

Wie Sie als Lehrer mit diesen Problemen umgehen, bleibt natürlich Ihnen überlassen und hängt vom Alter ihrer Schüler, deren Fähigkeiten bzw. Vorwissen, sowie ihrem persönlichen Unterrichtsstil ab.

Monday, February 13, 2006

Wie nutzen Kinder Computer und Internet

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Am Anfang meiner Computer Kurse steht für mich immer die Frage, welche Kenntnisse meine Schüler bereits im Umgang mit PC und Internet haben. Kinder der 3. und 4. Klasse meist schon ganz konkrete Vorstellungen, was online bzw. am PC alles gemacht werden kann. Jüngere Kinder kennen sich eher im Bereich Online-Spiele aus, was aber sicherlich vor allem an den noch mangelnden Schreibfähigkeiten liegt. Allerdings sind meine Erfahrungen nicht objektiv, da nur Kinder in meine Kurse kommen, die Interesse an diesem haben. Daher ein kurzer Blick auf entsprechende Statistiken bzw. Untersuchungen. Mein Blick richtet sich dabei vor allem auf die Internet-Nutzung von Kindern.

Interessant wäre da zum Beispiel die KIM-Studie aus dem Jahr 2005. Hierbei handelte es sich um eine Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Demnach steht in durchschnittlich fast Dreiviertel aller Haushalte mit Kindern das Internet zur Verfügung. Dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter der Kinder an, bei Haushalten mit 12- bis 13-Jährigen Kindern auf über 80 Prozent. Nun stellt sich die Frage inwieweit diese Möglichkeiten auch genutzt werden. In der KIM Studie heißt es dazu: „Bereits die Hälfte aller Kinder (52%) nutzt das Internet zumindest selten. Betrachtet man nur die Computer Nutzer sind es über zwei Drittel (68%), wobei sich Jungen und Mädchen hier nicht unterscheiden. Erfahrungen im Netz haben bereits ein Drittel der jüngsten PC-Nutzer gesammelt, bei den 12- bis 13-Jährigen steigt der Anteil auf 84 Prozent.
Bleibt nun noch zu klären, was genau die Kinder machen, wenn sie online sind. Hier zwei Statistiken dazu. (zum Vergrößern anklicken)


So nutzen Kinder das Internet

Diese Seiten im Internet mögen Kinder am liebsten

Diese Seiten im Internet kennen Kinder

Falls Ihnen weitere Studien dieser Art bekannt sind, können Sie entsprechende Links als Antwort auf diesen Beitrag angeben.

Sunday, February 12, 2006

Regeln im Computer Unterricht

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Bevor man einen Kurs in der Schule startet, sollte man sich bereits ansatzweise über mögliche Themen klar sein. Ebenso wichtig ist aber auch das Festlegen von Regeln, besonders bei der Arbeit an Computern. Diese erfordert immer wieder Phasen, in denen sich Lehrer intensiv mit einzelnen Schülern beschäftigen müssen. Das allerdings ist nur möglich, wenn Unterrichtszeit nicht permanent für Ermahnungen aufgewendet werden muss. Auch im Computerraum genutzte Technik muss sorgfältig behandelt werden. Einzelne Bestandteile, wie Maus oder MausPad verschwinden immer mal wieder. Deshalb muss leider alles am Ende der Stunde auf Vollständigkeit geprüft werden.

Es ist empfehlenswert Regeln grundsätzlich bereits am Anfang der ersten Unterrichtsstunde vorzugeben. Später wird es immer schwieriger solch grundlegende Dinge noch zu ändern. Konsequenz im Ungang mit Regeln, sowie das Verhalten des Lehrers bei Verstößen gegen selbige ist ebenso wichtig wie die Regeln selbst. Es sollten daher auch nur solche „Drohungen“ ausgesprochen werden, zu deren Durchsetzung man anschließend auch gewillt bzw. in der Lage ist. Meist ist es hilfreich, besonders am Anfang der Stunden sehr streng zu sein. Wenn Schüler sehen, dass man es ernst meint, wissen sie woran sie sind und „müssen“ ihre Grenzen nicht weiter austesten. Später kann der Lehrer dann auch wieder etwas lockerer werden.

Welche Regeln Sie nun tatsächlich aufstellen liegt natürlich ganz bei ihnen. Selbstverständlich gilt zunächst auch all das, was Ihre Schüler bereits aus anderen Unterrichtsfächern kennen. Eventuell müssen hier zunächst entsprechende Auskünfte eingeholt werden. Ansonsten habe ich in meinen Kursen noch folgende Regeln:

- kein Essen oder Trinken im Computerraum
- den PC-Monitor nicht mit den Fingern anfassen
- erst etwas am Computer machen, wenn ich es sage (speziell am Anfang der Stunde)
- erst Nachbarn um Rat fragen, bevor man den Lehrer ruft
- nicht auf die Geräte schlagen
- nicht jugendfreie Seiten sowie Spiele in denen geschossen oder geschlagen wird dürfen nicht besucht werdenbeim Verlassen des Raumes alle Mäuse sichtbar auf den PC legen
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