Friday, February 24, 2006

Kinder vor Gefahren im Internet schützen

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Neben speziellen Situationen in Chats gibt es noch weitere Bereiche im Internet, vor denen Kinder geschützt werden sollen. Dies sind vor allem Inhalte, welche nur für Erwachsense gedacht sind, sowie generell unerlaubte Aktivitäten. Um Kinder vor solchen Seiten zu schützen, stehen in erster Linie folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- Einsatz von Filtersoftware

Hersteller von Filtersoftware versprechen deren Nutzern eine automatische Filterung jugendgefährdender Inhalte im Internet. Bei diesen Systemen werden zwei Ansätze verfolgt. Einige Programme blockieren ausschließlich zuvor festgelegte Webseiten, sowie Seiten auf denen bestimmte Schlüsselwörter enthalten sind. Andere haben eine „weiße Liste“ von Seiten gespeichert, die von Kindern besucht werden dürfen. Alle anderen Internetangebote sind in diesem Fall nicht aufrufbar.

Leider werden durch Filtersoftware auch viele gute Internetseiten blockiert, weil irgendwo ein unerlaubtes Wort vorkommt. Auf der anderen Seite kann ein 100%iger Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten nicht garantiert werden.

- Aufklärung

Wenn gewisse Inhalte des Internets den Kindern vorenthalten werden, findet eine pädagogische Auseinandersetzung mit diesen Themen nicht statt. Dadurch stehen die Kinder an Internetzugängen außerhalb von Elternhaus oder Schule ohne Vorbereitung vor ungefilterten Inhalten. Daher sollte man, unabhängig davon ob im Alltag Filtersoftware eingesetzt wird oder nicht, als Erwachsener mit Kindern über alle im Internet möglichen Inhalte und deren Gefahren sprechen.


- Internet nur unter Aufsicht / Internetverbot

Diese Vorgehensweise ist unrealistisch, da Kinder auch in Internet-Cafés oder bei Freunden Zugang zum Internet erhalten könnten. Verbote bieten Kindern daher keinen Schutz vor von Erwachsenen unerwünschten Inhalten.

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