Tuesday, July 11, 2006

Bald ist wieder Schulanfang

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Nach den Ferien beginnt wieder mal ein neues Schuljahr und auch einen Computerkurs wird es natürlich geben. Das Thema Schulanfang bietet einige Möglichkeiten etwas thematisch passendes, aber dennoch nicht zu schwieriges, im Unterricht zu machen. Wie genau die Arbeit im Unterricht aussieht ist sehr von der Klassenstufe abhängig. Ich gehe hier mal von Schülern der Klasse 3 bis 4 aus. Da wäre zunächst ein individuell gestalteter Stundenplan mit eigenen Grafiken und Farben. Einige gute Beispiele sind durch die Google Bildersuche leicht zu finden. Wer mit Word oder Excel nicht zu recht kommen sollte bzw. noch nicht schreiben kann, darf einen fertigen Stundenplan etwas verändern (z.B. mit Paint). Ebenso nützlich für den Schulanfang sind selbst entworfene und ausgedruckte Namensschilder oder auch Lesezeichen. Besonders beliebt bei Deutschlehrern ist jedes Jahr wieder „Mein schönstes Ferienerlebnis“. Eine Abwandlung dieser Idee bietet sich auch im PC-Kurs an. Das kann natürlich auch die traurigste, langweiligste, lustigste oder eine erfundene Begebenheit sein.

Monday, May 29, 2006

Rechnen üben am Computer

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Zu den wichtigsten Fähigkeiten, die Kinder in der Grundschule erlernen müssen, zählen schreiben und rechnen. Daher möchte ich mich heute mal damit beschäftigen, wie man Computer und Internet zum rechnen üben einsetzen kann. Zunächst bietet sich der PC natürlich als Ersatz für den Taschenrechner an und kann nach Fertigstellung der Matheaufgaben zur Ergebniskontrolle dienen. Der Weg unter Windows: Start > Programme > Zubehör > Rechner. Eine weitere Möglichkeit sind Rechentrainer als Computer-Software für Kinder. Diese sind in verschiedenen Preisklassen erhältlich, wobei für Schulen meist gesonderte Lizenzbedingungen zu beachten sind. Es existieren aber auch viele kostenlose Alternativen, die Sie unter anderem bei Freeware.de herunterladen können.
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Ähnliche Übungsmöglichkeiten bieten inzwischen auch einige Internetseiten. Teilweise sind es normale Rechenaufgaben, die nun im Internet gelöst werden müssen (Grundrechenarten, Kopfrechnen). In anderen Fällen ist der Ansatz eher spielerisch (Denkspiele). Oft werden auch Übungsblätter zum Download bereitgestellt. Sie können Ihre Schüler ja mal beauftragen neue Übungsmaterialien für den Mathematikunterricht zu suchen, die dann ausgedruckt werden und für den Unterricht zur Verfügung stehen. Oder die Klasse entwickelt gleich selbst Arbeitsblätter und veröffentlicht diese anschließend auf der Schulhomepage. So wird das Rechnen zusätzlich zu einem kreativen Projekt im PC-Kurs.

Thursday, May 25, 2006

Sexualkunde

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Obwohl Schulkinder heute bereits einiges zum Thema Sexualität wissen, ist die Sexualerziehung im Unterricht weiterhin unverzichtbar. In vielen Bereichen wie Verhütung, Randgruppen oder den Veränderungen am eigenen Körper sind noch Wissenslücken bzw. Vorurteile abzubauen. Sexualkunde ist bereits in der Grundschule Teil des Lehrplans und kann auch ergänzend in einem Internetkurs eingebaut werden. Vor Beginn einer solchen Unterrichtseinheit ist es ratsam, sich mit den Fragen der Schüler und deren Wissensstand vertraut zu machen. Hier bieten sich zum Beispiel anonyme Fragebögen oder Brainstormings an.
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Mögliche Themen in der Schule:
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* Wie verändert sich der menschliche Körper in der Pubertät?
* Kommt es auf die Größe an? / Wie lange wächst man?
* Körperhygiene
* Was passiert beim Frauenarzt?
* Was ist Liebe? Was tun bei Liebeskummer?
* Wie lernt man ein Mädchen oder einen Jungen kennen?
* Wann ist der richtige Zeitpunkt für das erste Mal?
* Was bedeutet „schwul“ bzw. „lesbisch“?
* Verhütungsmittel und Schwangerschaft
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Mögliche Arbeitsmethoden und Links:
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* Vorgegebene Fragen werden durch Internet-Recherchen beantwortet
* Gestalten und ausdrucken von Info-Seiten anhand von Informationen und Bildern aus dem Internet
>> www.loveline.de Eine sehr nützliche Seite der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung"
* Internet-Ralley
* Online-Quiz
>> www.loveline.de/liebesspiel/
* Animationen oder kurze Filme betrachten

Saturday, May 20, 2006

Infos zum Computerführerschein

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Wenn Sie einen Computerkurs in der Schule durchführen möchten, ist es sinnvoll zunächst alle Kinder auf einen gemeinsamen Kenntnisstand zu bringen. So weiß jeder, wovon bei bestimmten Begriffen oder Anweisungen die Rede ist und auch typische Anfängerfehler bzw. Probleme werden vermieden. An machen Schulen sind PC-Räume in den Pausen allen interessierten Schülern zugänglich. Auch hier bieten sich zuvor erarbeitete Grundkenntnisse an. Zum Nachweis solcher Kenntnisse und gewissermaßen als Eintrittskarte in den Computerraum könnte zum Beispiel ein Computerführerschein dienen.
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Beim Computerführerschein handelt es sich um eine Abfolge aufeinander aufbauender Unterrichtseinheiten, die schließlich in einer Art Abschlussprüfung enden. Zur bestandenen Prüfung erhalten die Schüler eine entsprechende Urkunde. Welche Inhalte der Führerscheinkurs haben soll muss jeder Lehrer anhand der jeweiligen Gruppensituation (Alter, Fähigkeiten, Zeitvorgabe, usw.) selbst festlegen. Im Internet findet man aber auch einige Materialien zu diesem Thema. Ein sehr schönes für die 5. Klasse konzipiertes Beispiel finden Sie hier im PDF-Format.

Friday, May 19, 2006

Malvorlagen im Internet finden

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Malvorlagen sind bei Kindern im Grundschulalter sehr beliebt. Besonders begehrt zur Zeit: Spongebob Schwammkopf, Dragonball Z oder auch Spiderman. Mit wenigen Schritten können Sie solche Bilder im Internet finden und diese zum Beispiel als Belohnung für gute Mitarbeit ausdrucken, oder im Unterricht weiter bearbeiten lassen. Und so finden Sie Malvorlagen im Netz: Sie gehen auf die Google Bildersuche und wählen dort rechts neben dem Eingabefeld die Erweiterte Bildsuche. Anschließend suchen Sie nach „Ausgabe von Bildern mit der Größe“ und nehmen „groß“, sowie „Nur Bilder ausgeben, die formatiert sind als“ und nehmen hier „GIF Dateien“. Nun muss nur noch der entsprechende Suchbegriff oben in das erste Eingabefeld eingetragen werden. Nach einem Druck auf die Enter-Taste sollten auch einige Malvorlagen in den Suchergebnissen auftauchen. Zum gewünschten Bild gelangt man über: > das Vorschaubild > „Bild in Originalgröße anzeigen.“
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Solche GIF-Dateien lassen sich auch gut mit Paint bearbeiten. Die weißen Flächen können z.B. mit der Funktion „Farbfüller“ nach Wunsch gefärbt werden. Zusätzliche Bildelemente sind anhand verschiedener Werkzeuge (Kreis, Rechteck, Stift, usw.) leicht realisierbar. Mit der „Text“ Funktion verwandeln die Schüler ihr Bild z.B. in ein Comic Falls professionelle Bildbearbeitungsprogramme vorhanden sind, bieten sich auch einfache Bildmanipulationen an.

Spongebob Malvorlage
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Dragon Ball Z Ausmalbild

Spiderman Malvorlage

Thursday, May 18, 2006

Einen Weblog im Unterricht führen

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Wenn Sie Ihre Schüler mit den Möglichkeiten des Internets bekannt machen wollen, sollten auch Online-Tagebücher, so genannte Weblogs nicht vergessen werden. Mit ihnen hat jeder die Möglichkeit, kostenlos und ohne weitere Vorkenntnisse, Inhalte zu veröffentlichen. Ein gutes Beispiel ist ja die Website, auf der Sie sich gerade befinden. Wie aber kann ein Weblog im Unterricht eingesetzt werden? Dazu folgende Ideen:
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Zusammenfassung der Unterrichtsstunde
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In jeder Unterrichtsstunde hat ein Schüler die Aufgabe Fragestellungen, Arbeitsweisen und Ergebnisse des Unterrichts zu protokollieren, um diese dann zuhause ausformuliert zu veröffentlichen. Fast alle Weblogs erlauben das Kommentieren von Beiträgen durch die Besucher. Über diese Funktion könnten Schüler am Nachmittag z.B. auch Fragen zu Hausaufgaben oder Inhalten des Unterrichts stellen.
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Veröffentlichen von Arbeitsergebnissen
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In der Schule entstehen viele Texte und Bilder, die irgendwann unbemerkt verloren gehen. Im Internet stehen sie Eltern, Mitschülern oder anderen Interessierten dauerhaft zur Verfügung. Je nach Alter der Kinder bieten sich verschiedene Lösungen an: - Gemeinsame Veröffentlichungen am Ende der Stunde; - Weblog Beauftragte oder Arbeitsgemeinschaften; - für jedes Kind ein eigener Weblog, der selbstständig geführt wird u.s.w.
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Wettbewerb
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Jeder Schüler führt einen eigenen Weblog und schreibt zu Themen, die ihn interessieren. Am Ende des Schuljahres werden alle Blogs durch Sie oder eine neutrale Jury bewertet. Es ergibt sich ein Gewinner und mit etwas Organisation lassen sich vielleicht sogar Sponsoren für die Preise finden.

Tuesday, May 09, 2006

Computer auch im normalen Unterricht

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Normalerweise kommt der Computer in Schulen nur im Computerraum, oder in speziell dafür konzipierten Unterrichtsstunden zum Einsatz. In Klassenräumen, die mit einem oder mehreren PCs ausgestattet sind, lassen sich Computer aber auch in den ganz normalen Unterricht integrieren. Hier einige Beispiele dazu:

Recherche Antworten, die man im Unterricht gerade nicht finden kann, werden im Internet gesucht.

Materialien Arbeitsblätter können im PC gespeichert und bei Bedarf ausgedruckt werden.

Wochenplan Eine oder mehrere Stationen an den Computer verlegen.

Austausch Schüler tauschen Emails mit anderen Klassen aus.

Belohnung Wer seine Aufgaben beendet hat, darf noch am Computer spielen.

Lernprogramme Schwächere Schüler erhalten Förderung durch spezielle Lernsoftware.

Kunstunterricht Kleine Kunstwerke entstehen durch die kreative Nutzung von Malprogrammen.

Musikunterricht Eine Musiksoftware bzw. musikalische Seite im Internet begleitet das gemeinsame Musizieren.
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Verschönern Im Unterricht geschriebene Gedichte, Diktate, Aufsätze u.s.w. sehen ausgedruckt und mit Bildern versehen noch besser aus.
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Deutsch Kontrolle Diktate lassen sich leicht über die Rechtschreibprüfung in "Word" kontrollieren.
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Mathe Kontrolle Rechenergebnisse können mit dem WindowsXP-Taschenrechner überprüft werden.

Monday, May 08, 2006

ein Spiel zum schreiben üben mit der Tastatur

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Oft sind Kinder frustriert, wenn sie mit Word oder anderen Programmen etwas schreiben sollen, denn gerade in den ersten Schuljahren entstehen noch viele Schreibfehler, die vom Computer gnadenlos markiert werden. Im Unterricht habe ich heute eine neue Möglichkeit ausprobiert, mit deren Hilfe Schüler ganz locker und mit Spaß schreiben können. Für dieses Spiel richten Sie zunächst einen Chat-Raum nur für Ihre Klasse ein. Dies funktioniert zum Beispiel über diese Seite, auf Grundlage eines IRC Systems. Wichtig ist nur, dass alle Schüler denselben Raum-Namen eingeben.

Neben dem Raum-Namen ist die Eingabe eines Nicknamens notwendig. Hier soll jeder Schüler einen Namen verwenden, über den niemand in der Klasse erraten kann, wer sich dahinter verbirgt. Meine Idee für dieses Spiel ist nämlich, dass die Kinder durch geschickt formulierte Fragen herausfinden, welcher Schüler zu welchem Nicknamen gehört. Natürlich kann sich die Klasse auch zunächst einfach nur etwas unterhalten. Positiver Nebeneffekt: Auch Schüler, die einander sonst eher aus dem Weg gehen, kommen ins Gespräch und lernen sich besser kennen.

Als Lehrer sollten Sie zu Beginn der Unterrichtsstunde einige Regeln festlegen. Meine Vorstellungen dazu waren: keine Beleidigungen oder Kauderwelsch und niemand verrät seinen richtigen Namen. Mit etwas Kreativität lassen sich zahlreiche Abwandlungen dieser Idee entwickeln: z.B. im Chat Geschichten erfinden; sich als anderes Kind in der Klasse ausgeben; nur in englisch chatten; Quiz-Spiele u.s.w.

Friday, May 05, 2006

Hilfe bei den Hausaufgaben

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Auch zur Bewältigung ihrer Hausaufgaben finden Schüler im Internet zahlreiche Hilfsangebote, in Form von fertigen Arbeiten, die einfach herunter geladen werden können. Dieser Praxis stehen Sie als Lehrer möglicherweise kritisch gegenüber. Da Sie ein derartiges Verhalten der Schüler aber vermutlich ohnehin nicht verhindern können, sollten Sie einmal folgende Punkte im Unterricht besprechen:

1. Im Internet gefundene Texte können fehlerhaft sein, oder sogar gezielt falsche Informationen verbreiten.

2. Informationen lassen sich durch Vergleiche mit anderen Quellen im Netz überprüfen. Eine gute Kontrollmöglichkeit ist in der Regel das Wikipedia-Lexikon.

3. Manche Internetangebote sind kostenpflichtig. Oft bemerken Kinder dies nicht und schließen Verträge ab, weil sie ohne das Kleingedruckte zu lesen ihre Adresse eingegeben haben.

4. Wer Hausaufgaben nicht selbst macht, muss später für die Klausur umso mehr lernen.

5. Mit einigen Suchmaschinen kann man nicht nur einzelne Suchbegriffe, sondern auch ganze Texte finden. Somit besteht für den Schüler die Gefahr, dass sein Betrug irgendwann auffliegt.

Natürlich kann das Internet auch auf positive Weise zur Anfertigung von Hausaufgaben beitragen. Es bietet interessante Recherche-Möglichkeiten und selbst herunter geladene Hausaufgaben können beim Lernen helfen. Sie bieten die Gelegenheit zum Vergleich mit der eigenen Arbeit. Hat man selbst einen wichtigen Punkt vergessen, oder nicht ausführlich genug behandelt? Ein interessantes Thema also, für einen Internetkurs.

Thursday, May 04, 2006

Ideen für die Schulhomepage

Ein sinnvolles Projekt im Computer-Unterricht ist sicherlich die Gestaltung bzw. Erweiterung der Schulhomepage. Ich möchte zu diesem Thema einige Ideen sammeln. Vielleicht werden Sie einige davon an Ihrer Schule umsetzen können:

Schule Vorstellung der Schule (Gebäude, Schulhof, AG`s, Aktionen, Einschulung)

Lehrer / Schüler stellen sich und ihre Klasse vor

Umgebung Informationen zum Stadtteil und zur Stadt, in der die Schule liegt.

eine Chronik der Schule, mit Informationen zu Entstehung und Entwicklung mit Fotos u. Erlebnisberichten

ehemalige Schüler Was ist wohl aus ihnen geworden ...

Schülerzeitung / Kurszeitung als Online-Version

Umfragen Schüler werden zu ihrer Meinung über aktuelle Themen befragt

In / Out Was findet man an Ihrer Schule gerade cool und was nicht ...

Unterricht Lehrer geben hilfreiche Tipps und Links zu aktuellen Themen ihres Unterrichts

Medienberichte Zeitungsartikel über ihre Schule und deren Aktivitäten

Namensgeber Informationen zur Person, nach der Ihre Schule benannt wurde

Links Vorstellung von interessanten Homepages anderer Schulen

Gästebuch Zum Hinterlassen von Grüßen und Meinungen

Forum Über Platz für Diskussionen freuen sich Lehrer, Schüler, Eltern und Ehemalige

Sunday, April 09, 2006

Kinder schreiben Geschichten im Unterricht

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Dies würde ich gern einmal im PC-Kurs umsetzen und habe am vergangenen Mittwoch bereits einen Versuch gestartet. Da es sich um Kinder aus der zweiten Klasse handelte, entschied ich mich für eine kurze Geschichte mit Lücken. Für diese Zwischenräume sollte sich jeder Schüler passende Wörter bzw. Sätze überlegen. Mit dieser Altersstufe ist eine solche Aufgabe allerdings recht schwierig. Alternativ könnte ich mir auch Textteile vorstellen, die ähnlich wie bei einem Puzzle, sinnvoll oder auch lustig zusammengefügt werden müssten. In einer Umsetzung dieser Idee für den PC Unterricht wäre das Ergebnis anschließend in Word zu übertragen, eventuell mit entsprechender Verschönerung durch Grafiken.

An meiner Schule ist der Ausländeranteil unter den Schülern sehr hoch. Sehr viele Kinder sprechen in ihrer Freizeit nur ihre Muttersprache. Entsprechend problematisch sieht es oft mit ihren Fähigkeiten in Rechtschreibung, Wortschatz und Grammatik aus. Deshalb werde ich mich für meinen nächsten PC Kurs mit den Schülern der vierten Klasse wohl für die Puzzle-Variante entscheiden. Je nachdem wie es mit den Fähigkeiten Ihrer Schüler aussieht, passen Sie als Lehrer den Schwierigkeitsgrad diesen Bedingungen an. Denkbar wären auch folgende Vorgehensweisen zum schreiben von Geschichten im Unterricht:

- bestimmtes Erlebnis als Thema vorgeben: Klassenfahrt, Feiertag, Ferien
- eine vorhandene Geschichte weiter schreiben lassen
- Themen der Schüler werden verlost
- Sie geben mehrere Stichpunkte vor, die alle in der Geschichte enthalten sein müssen.
- Ein Bild wird vorgegeben und die Schüler erfinden dazu eine Geschichte
- Bei einer Bildergeschichte muss noch der Text eingetragen werden.

Für einen PC-Kurs bieten sich folgende Umsetzungen:

- Alle Texte werden in Word geschrieben
- Ausdruck der Ergebnisse für eine Kurs Zeitung
- Veröffentlichen auf der Schulhomepage
- Passende Bilder mit Paint zeichnen oder im Internet suchen
- Andere Schriftgrößen, Farben, usw.

Tuesday, April 04, 2006

Neue Didaktik Software im PC Kurs

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Ab sofort ist in allen Computerräumen die neue Version von MasterEye installiert. Sie nennt sich Vision und erleichtert mir die Arbeit sehr. Mit dem Programm habe ich die Möglichkeit alle Schüler Aktivitäten zu überwachen und wenn nötig auch direkt einzugreifen. Am Montag nutzte ich die Gelegenheit einiges auszuprobieren, denn einige Schüler sind mit dem Star Steckbrief noch nicht fertig geworden – mussten also einfach weitermachen – großartige Erklärungen meinerseits somit überflüssig.

Die Software wird am Anfang mit einem Klick gestartet. Dann bauen sich Vorschauen der Monitorbilder aller eingeschalteten Arbeitsplätze auf. Zunächst sind einzelne Bilder nur mit Nummern gekennzeichnet. Um diese dem jeweiligen Schüler zuordnen zu können steht eine neue Funktion zur Verfügung, mit welcher sich alle Schüler Namen abfragen lassen. Anschließend können alle Kinder bequem vom Lehrer Arbeitsplatz überwacht werden.

Falls nötig kann ich das Internet überall sperren, oder auf einzelne Computer zugreifen, um diese zu steuern. Sollten Fragen auftauchen starte ich einen Chat mit einem, mehreren oder allen Schülern. Außerdem kann ich den Bildschirminhalt meines PC`s auf allen Computern sichtbar machen, um so allen etwas zu zeigen. MasterEye war zuvor auch schon in der Schule installiert, jedoch für eine vernünftige Nutzung viel zu langsam.

Friday, March 31, 2006

Schach lernen im PC-Kurs

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Für meine Kurs-Stunde am Mittwoch hatte ich eine Idee, die ich allerdings nur teilweise verwirklichen konnte. Vermutlich waren die Kinder einfach zu jung. Es war der Kurs mit den Schülern aus der zweiten Klasse. Meine Idee war es, mit den Kindern das Schach spielen zu lernen. Dazu benötigt man natürlich keinen Computer. Aber es ist möglich und eine interessante Alternative, Internet und PC hier mit einzubeziehen.

Zunächst ist es notwendig sich mit den Regeln zu beschäftigen. Damit jeder die Informationen an seinem Arbeitsplatz nachvollziehen kann, dürfen sich die Schüler ein Bild mit der Abbildung eines Schachbrettes inklusive Figuren beschaffen. Hierzu einfach die Kombination „Schach Figuren“ in die Google Bildersuche eingeben lassen. Eine passende Grafik (mit Koordinaten) ist auf der ersten Ergebnisseite zu finden. Sie wird in ein Word-Dokument kopiert bzw. gespeichert und anschließend über die Funktionen „Einfügen“ „Grafik“ eingefügt. Nun lassen sich die Regeln leicht besprechen. Für die Schüler besteht die Aufgabe für jede Figur entsprechende Regeln zu notieren.

Sobald grundlegende Regeln verstanden sind lässt sich alles Weitere am besten direkt im Spiel lernen. Hier bietet sich eine Schach-Version auf playit.ch an. Der Vorteil: Falsche Züge sind unmöglich, da sie durch den Computer nicht angenommen werden. Im Internet stehen auch vielfach einfache Schachprogramme als Freeware zum kostenlosen Download bereit. So ist es möglich Schüler gegeneinander spielen zu lassen.
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Sunday, March 26, 2006

eine kleine Idee für den Unterricht

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Wenn Kinder im Internet nach bestimmten Bildern oder Informationen suchen, geht es dabei oft um bekannte Stars aus Musik und TV. Diese Motivation kann man im Computer Unterricht gut ausnutzen. Meine Idee dazu wäre folgende: Jeder Schüler nennt einen Star, den er gut findet. Zu diesem Musiker, Fußballspieler, Filmfigur, .... soll anschließend ein Steckbrief angefertigt werden. Dieser muss verschiedene Punkte enthalten, welche vom Lehrer an die Tafel geschrieben werden. Hierzu zählen zum Beispiel: Alter, Größe, Beruf, besondere Eigenschaften usw. Am Ende kann noch ein Foto eingefügt werden und das fertige Ergebnis wird schließlich ausgedruckt.

Alle notwendigen Informationen müssen nachvollziehbar im Internet gefunden worden sein. Hilfreiche Links und Hilfen gibt der Lehrer auf Wunsch weiter.

Tuesday, March 07, 2006

Online Musik machen

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Falls Sie im Computerraum Lautsprecher oder Kopfhörer zur Verfügung haben, können Sie im Internet auch Musik machen. Die Möglichkeiten reichen von einfachen Keyboards bis hin zu komplexen Musik Lernspielen.

Online Keyboard

Dies ist ein einfaches Keyboard mit verschiedenen Klängen, welche am rechten Regler ausgewählt werden können. Auf der linken Seite stehen mehrere Begleit-Arrangements zur Auswahl.

Online Klavier

Hier wird einfach ein kleines Klavier nachgebildet. Um Musik zu machen, klickt man mit der Maus auf die verschiedenen Klaviertasten.

Online Schlagzeug

Mit Maus oder Tastatur kann man hier online Schlagzeug spielen. Es macht wirklich Spaß und wird mit Sicherheit sehr gut bei Ihren Schülern ankommen.

Flubidux
Verschiedene Spiele und Lernprogramme zur Förderung der Wahrnehmung von Tönen und Geräuschen

Wednesday, March 01, 2006

Kindern Medienkompetenz vermitteln

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Über Gefahren in Bezug auf jugendgefährdende Inhalte im Netz habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben. Daneben können Kinder im Internet aber noch weiteren Problemen ausgesetzt sein. Hier und bei allem, was das Internet betrifft ist Medienkompetenz ein gutes Stichwort. Dieser Begriff ist in seiner Bedeutung sehr unfangreich. Ich würde ihn an dieser Stelle folgendermaßen eingrenzen und zitiere aus dem Wikipedia-Lexikon:

„Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und Fähigkeit zur Filterung und kompetenten Analyse audiovisueller Informationen mit dem Vorsatz der kritischen und emotional distanzierten Wahrnehmung; Vermittlung von Format- und Genrewissen.“

Folgende Probleme sollten mit Kindern besprochen, deren kritische Wahrnehmung für diese Bereiche des Internets trainiert werden:

- Viren u. Schädlinge

Informationen über solche Programme; Möglichkeiten des Schutzes vor Viren durch spezielle Software und vorsichtiges Surfverhalten.

- Dialer

Bestimmte Angebote im Internet können Kosten verursachen; Was ist zu tun wenn Dialer Programme installiert wurden?

- Spam

Viele eMails stammen von Personen die man nicht kennt, oder wurden automatisch verschickt. Mit ihrer Hilfe werden kommerzielle Absichten verfolgt bzw. Viren verbreitet.

- Suchmaschinen

Suchergebnisse von Suchmaschinen entsprechen meist nicht einer objektiven Auswahl durch menschliche Mitarbeiter. Außerdem kann Werbung vor oder neben den Suchergebnissen geschaltet sein, die man nicht immer gleich erkennt. Inhalte von Seiten im Internet entsprechen nicht automatisch der Wahrheit.

- Onlinespiele

Einige Onlinespiele sind für Kinder nicht geeignet.

- Werbung

Viele Bestandteile einer Website gehören nicht zu deren Inhalt. Klickt man sie an, wird zu einer externen Seite weitergeleitet. Werbung leitet meist nicht zu nützlichen Informationen und auch nicht zu anderen kostenlosen Angeboten weiter. Meist werden stattdessen kommerzielle Absichten verfolgt.
Falls Sie dieses Thema mit Ihren Schülern im Computer Unterricht vertiefen möchten, empfehle ich Ihnen die Seite klicksafe.de für weitere Informationen.

Monday, February 27, 2006

Seiten für Kinder im Internet

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Inzwischen gibt es große Zahl von Internetseiten, speziell für Kinder. Viele von Ihnen sind sehr aufwendig gestaltet und auch zum Surfen im Computer Unterricht geeignet. Hier eine kleine Übersicht:

- Kinder.ard.de

Wissenswelt mit verschiedenen Themen, sowie Spiele zu den Kindersendungen der ARD

- Löwenzahn

verschiedene Wissensthemen, Informationen zur Sendung und kreative Spiele

- Sandmännchen

alles über die Sendung, sowie Spiele für jüngere Kinder.

- Barbie.de

Wegen der kreativen Anziehspiele bei Mädchen sehr beliebt

- Oli`s wilde Welt

ein Tierlexikon für Kinder, Ausmalbilder und verschiedene Spiele über Tiere

- time4teen

das Internetangebot der Polizei in Baden-Württemberg für „KIDS und TEENS“

- Kindersache

Nachrichten für Kinder, sowie einige Spiele, darunter auch ein Computerquiz

- Splashkids

sehr hübsch gestaltete Seite mit „Spielschloss“ und „Kinderzeitung“

- Blinde-Kuh

Suchmaschine mit Seiten, die für Kinder geeignet sind, sowie nach Kategorien geordnete Surftipps.

Sunday, February 26, 2006

Ideen für den Computer Unterricht mit Kindern

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Ich möchte hier eine kleine Sammlung von Ideen anlegen, die man gut in einem PC-Kurs mit Kindern umsetzen kann.

- Herstellung von Visitenkarten mit Word oder einem speziellen Computerprogramm

- Betreiben einer Schülerzeitung, in der jeder Teilnehmer einen eigenen Bereich gestalten kann.

- Aufbau von Patenschaften mit anderen Schulen oder Kursen

- Arbeit an neuen Seiten für die Schulhomepage, bzw. Aufbau einer eigenen Homepage für den Computerkurs

- Anfertigen + Ausdruck einer Linkliste mit Screenshots und Beschreibungen, auf der alle Lieblingsseiten der Kinder enthalten sind.

- Besuch von Kinderseiten im Internet

- Gestalten + Ausdruck von Texten für besondere Anlässe (Einladung zum Geburtstag, Feiertage usw.)

- Recherchieren von Informationen zu aktuellen Themen anderer Unterrichtsfächer

- Nutzung von Lernprogrammen und Internetseiten mit Lernangeboten

- Zuvor festgelegte Fragen müssen durch Recherchen im Internet beantwortet werden.

- Durchführung einer Internet Rallye; Dabei müssen auf verschiedenen Internetseiten Aufgaben gelöst und die Ergebnisse auf einem Arbeitsblatt notiert werden.

- Geschichten werden erfunden und aufgeschrieben

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Friday, February 24, 2006

Kinder vor Gefahren im Internet schützen

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Neben speziellen Situationen in Chats gibt es noch weitere Bereiche im Internet, vor denen Kinder geschützt werden sollen. Dies sind vor allem Inhalte, welche nur für Erwachsense gedacht sind, sowie generell unerlaubte Aktivitäten. Um Kinder vor solchen Seiten zu schützen, stehen in erster Linie folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- Einsatz von Filtersoftware

Hersteller von Filtersoftware versprechen deren Nutzern eine automatische Filterung jugendgefährdender Inhalte im Internet. Bei diesen Systemen werden zwei Ansätze verfolgt. Einige Programme blockieren ausschließlich zuvor festgelegte Webseiten, sowie Seiten auf denen bestimmte Schlüsselwörter enthalten sind. Andere haben eine „weiße Liste“ von Seiten gespeichert, die von Kindern besucht werden dürfen. Alle anderen Internetangebote sind in diesem Fall nicht aufrufbar.

Leider werden durch Filtersoftware auch viele gute Internetseiten blockiert, weil irgendwo ein unerlaubtes Wort vorkommt. Auf der anderen Seite kann ein 100%iger Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten nicht garantiert werden.

- Aufklärung

Wenn gewisse Inhalte des Internets den Kindern vorenthalten werden, findet eine pädagogische Auseinandersetzung mit diesen Themen nicht statt. Dadurch stehen die Kinder an Internetzugängen außerhalb von Elternhaus oder Schule ohne Vorbereitung vor ungefilterten Inhalten. Daher sollte man, unabhängig davon ob im Alltag Filtersoftware eingesetzt wird oder nicht, als Erwachsener mit Kindern über alle im Internet möglichen Inhalte und deren Gefahren sprechen.


- Internet nur unter Aufsicht / Internetverbot

Diese Vorgehensweise ist unrealistisch, da Kinder auch in Internet-Cafés oder bei Freunden Zugang zum Internet erhalten könnten. Verbote bieten Kindern daher keinen Schutz vor von Erwachsenen unerwünschten Inhalten.

Wednesday, February 22, 2006

Sicher chatten im Internet

Neben Online-Spielen ist besonders das Chatten eine beliebte Beschäftigung im Internet, vor allem bei älteren Kindern. Diese Beschäftigung birgt aber Gefahren in sich, da man außer dem Text keine weiteren Informationen über seinen Gesprächspartner hat. Somit ist es möglich an Personen zu geraten, die über sich selbst und ihre Absichten nicht die Wahrheit sagen. Meist sind diese Gespräche harmlos. Es kommt aber auch vor, dass Kinder zu Aktivitäten überredet werden sollen, die dann eventuell für sie unangenehme Folgen haben.

Auf folgenden Internet-Seiten finden Sie Sicherheits-Tipps für den Umgang mit Chats:

- Internauten

In der „Mission Chat“ wird eine Situation simuliert, die beim Chat auftreten kann. Kinder lernen so spielerisch einiges über richtiges Verhalten beim Chatten.

- Käpt`n Blaubär

Drei ausgebildete Digitalnetz-Super-Sicherheitsagenten geben Kindern Tipps für mehr Sicherheit im Internet.

- Blinde-Kuh

Unter anderem eine Übersetzung von Sicherheitstipps des FBI für den Umgang mit Chats, Gästebüchern und Foren.

Auf dieser Seite wird ein moderierter Chat für Kinder angeboten:

- Seitenstark.de

Der Chat von seitenstark.de ist dreimal pro Woche geöffnet.und wird von Studierenden am ZMK der Universität Leipzig moderiert. Beteiligt am Chat sind verschiedene Kinderseiten, wie blinde-kuh.de, milkmoon.de, kidsville.de, hanisauland.de, wasistwas.de, geolino.de und andere.

Tuesday, February 21, 2006

Texte schreiben am Computer

Immer wieder kommen Schüler vor Beginn der Stunde zu mir und fragen ganz aufgeregt, was wir denn heute machen werden. Dann hoffen sie meist, bloß nicht schreiben zu müssen. Ich halte es aber dennoch für sehr wichtig, regelmäßig das Schreiben am Computer zu üben. Viele Symbole und Arbeitsschritte sind in ähnlicher Form auch in anderen Programmen enthalten und auch das Tippen auf der Tastatur geht mit etwas Übung viel schneller. So ist etwas Arbeit an Textprogrammen (bei mir „Word“) auch in anderen Zusammenhängen immer wieder von Nutzen.

Ich möchte nun einige Word-Funktionen vorstellen, an deren Nutzung Schüler meist Spaß haben. So fällt ihnen dieses Unterrichtsthema nicht mehr ganz so schwer.

- Cliparts

Unter „Einfügen > Grafik > ClipArt“ finden Sie einige Grafiken zu verschiedenen Themen, die leicht in den Text eingefügt werden können.

- Fotos / Bilder

Fotos oder Bilder aus einem ihrer Ordner lassen sich mit „Einfügen > Grafik > aus Datei“ in den Text integrieren.

- Schriftarten

Lassen Sie Schüler einmal ausführlich mit den Schriftarten experimentieren. Einige davon, wie z.B. „Wingdings“, eignen sich als richtige Geheimsprache, andere sind einfach nur lustig oder interessant.

- Screenshots

Einen Screenshot vom aktuellen Bildschirminhalt (z.B. auf einer Internet-Seite) erhalten Sie durch Betätigen der „Druck“ Taste. Das Bild ist nun im Zwischenspeicher und kann im Word-Dokument mit „Bearbeiten > Einfügen“ eingesetzt werden. Man muss dann nur noch die Bildgröße anpassen.

- WordArt

Mit WordArt kann man beliebige Wörter zu kleinen Kunstwerken machen. Zu finden ist es über „Einfügen > Grafik > WordArt“. Hier ein kleines Beispiel dazu:

Sunday, February 19, 2006

Denkspiele und Lernspiele im Internet

Ich habe bereits von dem Wunsch der Kinder geschrieben, im Internet spielen zu wollen. Da ich nicht möchte, dass sie ihre Zeit nur mit Kampf- und Ballerspielen vergeuden, erlaube ich meinen Schülern im Internet nur gewaltfreie Spiele, am besten Denk- bzw. Lernspiele. Hier eine kleine Liste von Seiten mit entsprechenden Möglichkeiten. Falls Ihnen weitere gute Links bekannt sind, können Sie diese gern nennen.


- playit.ch

Playit.ch hat in der entsprechenden Kategorie eine große Auswahl an Denkspielen. Mit dabei sind auch Klassiker wie Memory, 4 Gewinnt, Puzzle, Backgammon u.s.w.

- miniclip.com

Miniclip ist bei Kindern eine der bekanntesten Spieleseiten. Die Abteilung „Learning“ kennen aber vermutlich eher wenige. Dort ist unter anderem eine Online-Version von Sudoku enthalten.

- coolmath-games.com

Auf dieser englischsprachigen Webseite gibt es vor allem Spiele, welche die mathematischen Fähigkeiten der Kinder herausfordern.

- ich lerne lesen

Mehrere einfach, aber hübsch gestaltete Anlautübungen zum online lesen lernen.

- Karlchen Krabbelfix
Mehrere vor allem für jüngere Kinder geeignete Lernspiele.

Friday, February 17, 2006

online Bilder malen im Internet

Ein guter Start am Anfang von Computerkursen, ist das Malen am PC. Das Programm „Paint“ ist ja in der Regel bekannt. Ähnlich leicht zu bedienende Möglichkeiten zum Malen kann man aber auch im Internet finden, zum Beispiel bei tinyimage. Eine Besonderheit dieser Seite ist, dass alle Bilder gespeichert werden und für andere Besucher sichtbar sind. Dieser Punkt ist sicherlich ein zusätzlicher Ansporn für Schüler sich anzustrengen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass die Bilder nicht sofort in der „Gallery“ verfügbar sind. Das kann eventuell etwas dauern. Aber auch so ist es interessant, sich Ergebnisse anderer Teilnehmer zu betrachten. Alle Bilder kann man auch anklicken und einfach weitermalen.

Ist ein Bild fertig, einfach auf „Go“ klicken. Dadurch wird das Werk online verfügbar, zunächst über spezielle Links für Foren bzw. zum Direktaufruf im Browser, später auch für andere Besucher in der Gallery. Nach besagtem Klick kann das Bild aber auch ganz normal mit der rechten Maustaste gespeichert werden. Malen am Computer ist immer eine gute Gelegenheit Sachen im Unterricht zu machen, die Schüler später ihren Eltern zeigen können. In diesem Fall durch den direkten Link zum Bild (aufschreiben lassen) oder als Ausdruck auf Papier.

Tuesday, February 14, 2006

Welche Probleme haben Kinder am Computer

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In meinen PC-Kursen treten bestimmte Probleme immer wieder auf. Ich möchte einige davon kurz aufzählen:

- unerwartete Hinweisfenster

Oft geschieht es, dass der Computer ein kleines Fenster mit einem Hinweis öffnet, welches sich erst dann schließt, nachdem man etwas angeklickt hat. In der Regel gibt es zwei Typen von Schülern. Die einen klicken irgendwohin, bis das Fenster weg ist und die anderen verzweifeln an der Situation, meist ohne sich das Fenster auch nur durchzulesen.

- Werbefenster

Solche Fenster öffnen sich manchmal als PopUp, wenn man etwas angeklickt hat. Die Kinder glauben, weiterhin auf der gewählten Internetseite zu surfen und wundern sich nun über diese völlig anderen Inhalte.

- Abstürze

Plötzlich reagieren Computer, Tastatur oder Maus nicht mehr. Den Umgang mit Reset-Taste bzw. „Affengriff“ (Strg+Alt+Entf) sind die Schüler aber noch nicht gewohnt. Deshalb erscheint es einigen logischer, entsprechende Computer-Bestandteile durch Schläge zum Weiterarbeiten zu ermutigen.

- Eingabefelder

Das Eingabefeld von Suchmaschinen wie google wird gern mit dem entsprechenden Browserfeld für Internet-Adressen verwechselt. Diese Verwechslung hat meist keine unmittelbar negativen Folgen, da google fast immer die entsprechende Seite an erster Stelle einsortiert.

- „Kopieren“ und „ausdrucken“

Das Wort „Kopieren“ verwechseln Kinder sehr oft mit dem Ausdrucken, weil sie die Bedeutung von Wörtern aus ihrer Alltagssprache auch in die Computer-Fachsprache übernehmen.

- Rechtschreibprüfung unter Word

Diese Funktion ist sehr nützlich, verwirrt aber Kinder regelmäßig, wenn Wörter als falsch markiert werden, welche lediglich nicht vom Programm zu identifizieren, aber dennoch richtig geschrieben sind.

Wie Sie als Lehrer mit diesen Problemen umgehen, bleibt natürlich Ihnen überlassen und hängt vom Alter ihrer Schüler, deren Fähigkeiten bzw. Vorwissen, sowie ihrem persönlichen Unterrichtsstil ab.

Monday, February 13, 2006

Wie nutzen Kinder Computer und Internet

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Am Anfang meiner Computer Kurse steht für mich immer die Frage, welche Kenntnisse meine Schüler bereits im Umgang mit PC und Internet haben. Kinder der 3. und 4. Klasse meist schon ganz konkrete Vorstellungen, was online bzw. am PC alles gemacht werden kann. Jüngere Kinder kennen sich eher im Bereich Online-Spiele aus, was aber sicherlich vor allem an den noch mangelnden Schreibfähigkeiten liegt. Allerdings sind meine Erfahrungen nicht objektiv, da nur Kinder in meine Kurse kommen, die Interesse an diesem haben. Daher ein kurzer Blick auf entsprechende Statistiken bzw. Untersuchungen. Mein Blick richtet sich dabei vor allem auf die Internet-Nutzung von Kindern.

Interessant wäre da zum Beispiel die KIM-Studie aus dem Jahr 2005. Hierbei handelte es sich um eine Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Demnach steht in durchschnittlich fast Dreiviertel aller Haushalte mit Kindern das Internet zur Verfügung. Dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter der Kinder an, bei Haushalten mit 12- bis 13-Jährigen Kindern auf über 80 Prozent. Nun stellt sich die Frage inwieweit diese Möglichkeiten auch genutzt werden. In der KIM Studie heißt es dazu: „Bereits die Hälfte aller Kinder (52%) nutzt das Internet zumindest selten. Betrachtet man nur die Computer Nutzer sind es über zwei Drittel (68%), wobei sich Jungen und Mädchen hier nicht unterscheiden. Erfahrungen im Netz haben bereits ein Drittel der jüngsten PC-Nutzer gesammelt, bei den 12- bis 13-Jährigen steigt der Anteil auf 84 Prozent.
Bleibt nun noch zu klären, was genau die Kinder machen, wenn sie online sind. Hier zwei Statistiken dazu. (zum Vergrößern anklicken)


So nutzen Kinder das Internet

Diese Seiten im Internet mögen Kinder am liebsten

Diese Seiten im Internet kennen Kinder

Falls Ihnen weitere Studien dieser Art bekannt sind, können Sie entsprechende Links als Antwort auf diesen Beitrag angeben.

Sunday, February 12, 2006

Regeln im Computer Unterricht

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Bevor man einen Kurs in der Schule startet, sollte man sich bereits ansatzweise über mögliche Themen klar sein. Ebenso wichtig ist aber auch das Festlegen von Regeln, besonders bei der Arbeit an Computern. Diese erfordert immer wieder Phasen, in denen sich Lehrer intensiv mit einzelnen Schülern beschäftigen müssen. Das allerdings ist nur möglich, wenn Unterrichtszeit nicht permanent für Ermahnungen aufgewendet werden muss. Auch im Computerraum genutzte Technik muss sorgfältig behandelt werden. Einzelne Bestandteile, wie Maus oder MausPad verschwinden immer mal wieder. Deshalb muss leider alles am Ende der Stunde auf Vollständigkeit geprüft werden.

Es ist empfehlenswert Regeln grundsätzlich bereits am Anfang der ersten Unterrichtsstunde vorzugeben. Später wird es immer schwieriger solch grundlegende Dinge noch zu ändern. Konsequenz im Ungang mit Regeln, sowie das Verhalten des Lehrers bei Verstößen gegen selbige ist ebenso wichtig wie die Regeln selbst. Es sollten daher auch nur solche „Drohungen“ ausgesprochen werden, zu deren Durchsetzung man anschließend auch gewillt bzw. in der Lage ist. Meist ist es hilfreich, besonders am Anfang der Stunden sehr streng zu sein. Wenn Schüler sehen, dass man es ernst meint, wissen sie woran sie sind und „müssen“ ihre Grenzen nicht weiter austesten. Später kann der Lehrer dann auch wieder etwas lockerer werden.

Welche Regeln Sie nun tatsächlich aufstellen liegt natürlich ganz bei ihnen. Selbstverständlich gilt zunächst auch all das, was Ihre Schüler bereits aus anderen Unterrichtsfächern kennen. Eventuell müssen hier zunächst entsprechende Auskünfte eingeholt werden. Ansonsten habe ich in meinen Kursen noch folgende Regeln:

- kein Essen oder Trinken im Computerraum
- den PC-Monitor nicht mit den Fingern anfassen
- erst etwas am Computer machen, wenn ich es sage (speziell am Anfang der Stunde)
- erst Nachbarn um Rat fragen, bevor man den Lehrer ruft
- nicht auf die Geräte schlagen
- nicht jugendfreie Seiten sowie Spiele in denen geschossen oder geschlagen wird dürfen nicht besucht werdenbeim Verlassen des Raumes alle Mäuse sichtbar auf den PC legen
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Friday, February 10, 2006

Spielen im PC-Kurs

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Meine Computerkurse sind bisher immer sehr beliebt gewesen. Viele Kinder wollten gern daran teilnehmen. Dies hat vor allem einen Grund, die Hoffnung im Internet spielen zu dürfen. Sobald es um das Internet geht kennen die Schüler nur zwei Dinge: Spielen und bei älteren Schülern auch Chatten. Wenn sie auch in Bezug auf Internet bzw. Computer kaum Ahnung haben, entsprechende Adressen sind alle bekannt. Natürlich könnte ich diese Aktivitäten auch grundsätzlich verbieten. Dann hätte ich aber nicht die Möglichkeit meine Schüler auch mal an Spiele heranzuführen, die nichts mit „schießen“ oder „kämpfen“ zu tun haben. Tatsächlich findet man im Internet bereits sehr nützliche Spielseiten. Diese beinhalten unter anderem auch Denkspiele, Lernspiele, sowie Kreativität fördernde Themen.
Bisher hatte ich es immer so gehandhabt, dass die Kinder nach Erledigung ihrer Aufgaben noch "freie" Zeit am Computer haben. Diese können sie auch für Spieleseiten nutzen, jedoch nur wenn diese gewaltfrei sind. Bei Kursen mit Schülern der Stufen 3 u. 4 funktioniert dieses System ganz gut. Probleme traten bisher meist mit meinen Zweitklässlerkurs auf. Diese Kinder wollten nur noch spielen und machten ihre Arbeit nicht ordentlich. Ein Problem, dass ich auch offen anspreche. Wer nicht ordentlich arbeitet, darf am PC auch nichts nach seinen eigenen Vorstellungen machen. Eine kleine Liste mit nützlichen Internetseiten zu diesem Thema werde ich demnächst in einem gesonderten Beitrag vorstellen.

Thursday, February 09, 2006

Über "PC-Kurs in der Grundschule"

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Bereits seit zwei Jahren führe ich nebenbei PC-Kurse in einer Grundschule durch. In dieser Zeit konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Diese möchte ich nun hier sammeln und allen, die an Computer-Unterricht mit Kindern interessiert bzw. im pädagogischen Bereich tätig sind, zur Verfügung stellen. Meist werden es konkrete Beispiele für den Einsatz im Unterricht sein, aber auch hilfreiche Links, oder spezielle Probleme und Fragestellungen.

Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, besteht die Möglichkeit meinen Beiträgen Kommentare hinzu zu fügen. Auf diese Weise können jeweils Diskussionen geführt, oder neue Ansätze für diese Website geschaffen werden. Möchten Sie, dass ich auch Ihre Erfahrungen einmal in einem eigenen Beitrag veröffentliche? Dann senden Sie mir doch Ihren Text per eMail an michle79(at)gmx.de